Schloßfrankenohe war ein Dorf, das vor dem
II. Weltkrieg zu Gunsten des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr aufgelöst worden ist.
Schloßfrankenohe und Unterfrankenohe gehörten ursprünglich zusammen und bildeten ein Rittergut, das ein Bamberger Lehen war. 1334 wurde es Niederfrankenohe, 1497 Unterfrankenoe und 1820 Unterfrankenohe genannt. Der Name Schloßfrankenohe wurde erst später gebräuchlich, um die zwei räumlich geringfügig getrennten Orte unterscheiden zu können. Von dem großen Rittergut wurden im 14. Jahrhundert mehrere Höfe an die Klöster Michelfeld und Ensdorf verkauft. Das Rittergut wurde später ein Landsassengut und eine Hofmark, welche bis 1825 bestand.
Quelle: H.J. Kugler, Hopfenohe, Geschichte einer Pfarrgemeinde, 2005.
Schloßfrankenohe, Hs. Nr. 1 "Beim Schloßwirt" (Gilt- und Zehntfreier Hof), 130 Tgw.
1864-1896: Besitzer Johann Schreglmann *6.5.1837 in Schloßfrankenohe, + 27.6.1898, heiratet M.B. Frank
1896-1899: Beim Tod der Mutter am 8.5.1896 übernimmt der Sohn Johann Schreglmann *18.5.1877, Bauer und Wirt, das Anwesen um 10.739 Mark.
1899-1935: Am 29.11.1899 heiratet Johann Schreglmann Kunigunda Schleicher *11.9.1870 aus Weidlwang, 4 Kinder:
Franz Schreglmann *18.9.1901
Babette Schreglmann *13.5.1903, heiratet 1926 nach Haag den Schreiner Kaspar Kraus
Kunigunda Schreglmann *21.12.1904
Johann Schreglmann *27.7.1908
1935-1937: Sohn Johann Schreglmann übernimmt den Hof.
9.11.1937: Ablösung. Das Deutsche Reich zahlt für 44,52 ha 79.000 RM. Familie Schreglmann zieht 1938 nach Haselmühle bei Amberg.